Wenn es ein Genre gibt, das mir relativ wenig gibt, dann ist es das der Horrorfilme mit allen Nebenvarianten, zum Beispiel dem Zombie-Film.
Ich mag es an Filmen, dass sie bei mir starke Emotionen auslösen. Ich heule, wenn es traurig ist; ich lache, wenn es lustig ist; ich ziehe die Stirn in Falten, wenn es französisches Arthouse ist (und schaue es mir trotzdem an). Je besser der Film, die Schauspieler, der Regisseur, die Kamera, desto intensiver das Gefühl. Ich kann mich an Filmen freuen wie ein Kind: direkt, unverfälscht und vor allem echt. Deshalb liebe ich Filme, deshalb liebe ich Kino.
Nun, back to topic: Horrorfilme lösen bei mir nichts aus. Doch, Ekel, Abscheu, aber deshalb setze ich mich nicht in meiner Freizeit ins Kino und bezahle Eintritt. Es gibt also keinen Grund, sich Horrorfilme anzusehen. Ich mochte sogar einige: "From Dusk Till Down" war schon ziemlich gut. Oder war es doch nur Dr. Ross George Clooney? Sehr gut gefiel mir "So finster die Nacht", aber auch da war der Film in eine großartige Sondervorstellung am Heiligen Abend eingebettet, so dass ich vielleicht auch dort vom ganzen Drumherum beeinflußt war.
So, und nun der Grund, warum ich das hier alles aufschreibe: wie so nett in den Kommentaren zum nachfolgenden Kurzfilm bemerkt wird, endlich ist eine Lücke geschlossen worden, endlich gibt es einen Zombie-Arthouse-Film. Der Film ist wirklich großartig, es geht übrigens wie im letzten Beitrag auch um Heimat und um Liebe, aber, Sie werden es erahnen, die Herangehensweise ist komplett anders.
Kleine Oscar-Nachlese: Viele Filme hatte ich dieses Jahr leider nicht gesehen, aber den Gewinner der Kategorie "Best Animated Short Film", den kannte ich. Und wenn Sie Lust haben, Sie auch in knapp 15 Minuten.